Buttnmandl in Bischofswiesen

(hier ein Video der Buttnmandl in Bischofswiesen - Winkl)

Ein besonders eindrucksvoller Brauch hat sich im Berchtesgadener Land bis heute erhalten: das BUTTNMANDLLAUFEN. Durch das Buttn - Scheppern oder R├╝tteln - gro├čer Glocken, sollte urspr├╝nglich die winterliche Natur bereits zu diesem fr├╝hen Zeitpunkt - 05. und 06. Dezember - wieder erweckt werden. Im Mittelalter, als sich der Einkehrbrauch des heiligen Nikolaus von Frankreich aus verbreitete, vermischten sich heidnisches und christliches Brauchtum. Die heidnischen Buttnmandl sind in langes, gedroschenes Stroh eingebunden. Fellmasken sogenannte Larven und gro├če, um die Taille gebundene Kuhglocken vollenden das furchteinfl├Â├čende Aussehen. Die hingegen in Fell gekleideten Kramperl, bzw. Ganggerl halten die Gruppe der Buttnmandl zusammen. Buttnmandl und Ganggerl tragen eine Rute bei sich die so mancher Zuschauer mit einem Schlag ├╝ber die Beine zu sp├╝ren bekommt. Die Rute hat einen heidnischen Ursprung und entspricht einem Fruchtbarkeitsritual. Der hl. Nikolaus tr├Ągt in Bischofswiesen ein Bischofsgewand; entsprechend dem hl. Nikolaus von Myra. Zudem begleitet den hl. Nikolaus noch ein Engerl - ein verkleideter Junge im Engelskost├╝m - der den Kindern noch S├╝├čigkeiten bringt.

Beim Buttnmandl-Lauf 2006







Quelle:
Text: www.bischofswieser-buttnmandl.de